Unsere FAQ's

In dieser Übersicht haben wir häufig gestellte Fragen unserer Kunden zusammengestellt. Vielleicht kommt Ihnen der ein oder andere Gedanke bekannt vor und Sie erhalten direkt eine Antwort!

Förderung

  • Wird der nachträgliche Einbau der Fußbodenheizung finanziell gefördert?

    Ja. Mit der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“, gültig seit Januar 2021, strukturiert die Bundesregierung ihre bisherigen Programme zur Förderung von Energieeffzienz und erneuerbaren Energien im Gebäudebereich neu. Da sich Flächenheizungssysteme im Gebäudebestand einfach nachrüsten und ideal mit modernen Wärmeerzeugern wie Wärmepumpe, Brennwerttechnik und erneuerbaren Energien kombinieren lassen, wird der nachträgliche Einbau im Rahmen des Programms als Maßnahme zur Heizungsoptimierung gefördert. Der Fördersatz ist abhängig von den Einzelmaßnahmen. Weitere Informationen finden Sie HIER.

  • Was wird konkret gefördert, wenn wir eine CUT-THERM Flächenheizung nachrüsten?

    Gemäß der aktuellen Förderrichtlinie gelten als förderfähige Investitionskosten die Anschaffungskosten der geförderten Anlage (Anlagentechnik bzw. Heizungsanlage), Einzelmaßnahmen zur Heizungsoptimierung (u.a. die Flächenheizung) sowie Kosten für Fachplanung/Baubegleitung und Umfeldmaßnahmen (z.B. Einbau der Flächenheizung und Inbetriebnahme).

Vorbereitung

  • Muss der Estrich glatt bzw. egalisiert werden?

    Die zu fräsende Oberfläche sollte eben und homogen sein und muss ggf. vorher egalisiert werden. So kann im Fräsvorgang eine gleichmäßige und ausreichende Nuttiefe gewährleisten und das Heizrohr sicher fixiert werden.

  • Wie muss der Estrich/Untergrund aussehen, bevor gefräst werden kann?

    Wenn die notwendigen Voraussetzungen (Estrichart, Estrichstärke, Randdämmstreifen) erfüllt sind, muss die zu fräsende Estrichfläche eben, sauber und trocken sein. Evtl. Risse sind vor den Arbeiten ordnungsgemäß zu verschließen.

  • Müssen die Fliesen raus?

    Ggf. kann in vorhandene Fliesen gefräst werden. Dies bedarf allerdings einer technischen Prüfung. Wir fräsen NICHT in Marmor oder Granit.

  • Kann der Fliesenkleber draufbleiben?

    Nein, sämtliche Klebereste müssen rückstandlos entfernt werden.

  • Müssen Klebereste nach der Entfernung von Bodenbelägen restlos entfernt werden?

    Ja. Klebereste müssen rückstandlos entfernt werden.

  • Wann müssen die Bodenbeläge entfernt werden?

    Bevor die Fräsarbeiten beginnen, muss der Bodenbelag vollständig entfernt sein.

  • Wird die Baustelle dreckig bzw. wieviel Staub entsteht bei den Arbeiten?

    Durch die integrierte Absaugung an der Fräsmaschine entsteht so gut wie kein Staub. Empfindliche Gegenstände sollten jedoch vorsichtshalber entfernt oder geschützt werden.

  • Können die Wände schon gestrichen oder tapeziert werden, BEVOR der Boden gefräst wird?

    Ja. Durch die integrierte Absaugung entsteht so gut wie kein Staub. Empfindliche elektrische Geräte (z.B. TV an Wandhalterung etc.) sollten jedoch sicher vor evtl. Staub geschützt werden.

  • Muss die Baustelle komplett mit Folie abgedeckt oder abgeklebt werden?

    Nein. Die Fräsarbeiten verlaufen durch eine integrierte Absaugung nahezu staubfrei. Dennoch empfiehlt es sich, empfindliche Gegenstände (z.B. Wand-TV) zu schützen.

  • Muss die Küchenzeile ausgebaut werden?

    Der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. (BVF) empfiehlt die Belegung mit im Fußboden integrierten Heizflächen in Küchen auch unter Einbaumöbeln. Bei einer Umgestaltung bzw. Nutzungsänderung des Küchenraumes stehen diese ehemals abgedeckten Flächen für die Beheizung wieder ohne Einschränkungen zur Verfügung.

  • Welche Leistung benötigt die Fräse bzw. welcher Elektroanschluss wird benötigt?

    Die Fräse und die Absaugung zusammen benötigen ca. 9,5 kW. Zum Betrieb aller Maschinen ist ein Stromanschluss mit 32 A CEE Steckdose oder zwei Anschlüsse mit 16 A CEE Steckdosen notwendig.

  • Ist ein freier Zugang/eine freie Zufahrt erforderlich?

    Ja, es sollte eine Stellfläche von ca. 9 x 3 x 4 m (L x B x H) für unser Fahrzeug vorhanden sein. Treppen, die Stockwerke miteinander verbinden, müssen eine Mindestbreite von ca. 0,80 m aufweisen und mit einem Gewicht von ca. 350 kg belastbar sein.

  • Brauche ich einen Heizungsbauer/Fachhandwerker?

    Ja. Zum Auftragsumfang gehört ein Heizkreisverteiler, der vorab an den Heizungsbauer/Fachhandwerker versendet wird. Der Anschluss des HKV an das bestehende Heizungssystem muss durch den Fachhandwerker erfolgen. Sollten Sie keinen Heizungsbauer/Fachhandwerker kennen, helfen wir gerne bei der Suche nach geeigneten Fachpartnern.

  • Warum brauche ich einen Heizungsbauer/Fachhandwerker?

    Zur Installation und Anschluss des Heizkreisverteilers an das bestehende Heizsystem.

  • Wer macht die Probebohrungen, um festzustellen, wie dick der Estrich ist?

    Der Heizungsbauer/Fachhandwerker.

  • Wo möchten Sie eine Probebohrung machen?

    Da gerade in älteren Bestandgebäuden sehr unterschiedliche Estrichhöhen vorliegen, empfiehlt sich alle 10 m2 eine Probebohrung, mindestens jedoch eine Probebohrung pro zu fräsende Etage.

  • Ist ein Randdämmstreifen erforderlich?

    Ja, umlaufend ist im Bestandsestrich ein Randdämmstreifen mit min. 5 mm Stärke erforderlich.

Fräsen

  • Kann die Fußbodenheizung auch in Beton gefräst werden?

    Nein. In Beton ist keine Fräsung möglich.

  • Beton und Estrich, ist das nicht dasselbe?

    Beton ist hart und ideal für Fundamente, aber Beton ist nicht die letzte Schicht, bevor auf den Fußboden ein Oberbelag aufgebracht werden kann. Denn vor dem Oberbelag kommt der Estrich…

    Als Estrich bezeichnet man in Deutschland den Aufbau des Fußbodens als ebenen Untergrund für Fußbodenbeläge. Neben seiner Aufgabe als „Füll- und Ausgleichsstoff“ ist ein Estrich vor allem als Lastverteilungsschicht anzusehen, unter der sich Heizungen, Wärme- und Schalldämmungen befinden können.

    Oder anders gesagt: Beton wird durch seine Bestandteile definiert, Estrich durch seine Funktion.

  • Wie hoch muss die Aufbauhöhe des Estrichs mindestens sein bzw. wie dick muss der Estrich mindestens sein?

    Die Estrichstärke muss überall mindestens 40 mm betragen. Die Stärke ist an mehreren Stellen innerhalb einer Etage zu prüfen.

  • Kann die Fußbodenheizung auch in Gussasphalt gefräst werden?

    Ja, nach Prüfung der Materialqualität kann ggf. auch in Gussasphalt gefräst werden.

  • Kann man auch in Fliesen fräsen?

    Die Möglichkeit muss im Einzelfall durch eine Probefräsung geprüft werden.

  • Kann man die Maschinen bei Ihnen auch leihen und die Arbeiten selbst ausführen?

    Nein, wir verleihen keine Geräte oder Maschinen.

Dauer

  • Wie schnell ist Ihre Reaktionszeit, d.h. wann können Sie anfangen?

    Der Zeitraum von Anfrage/Auftrag bis zur Umsetzung der Arbeiten vor Ort ist abhängig von der aktuellen Auslastung des Teams. Nach Klärung aller technischen Fragen und anschließender Auslegung der Flächenheizung durch unser Planungsteam kann die Ausführung beginnen.

  • Wie lang ist die Vorlaufzeit von der Anfrage bis zur Umsetzung der Fußbodenheizung?

    Das Angebot erhalten Sie zeitnah. Der Termin für die Umsetzung der Fußbodenheizung kann je nach Auslastung unserer Teams variieren.

  • Welche Fläche kann durchschnittlich an einem Tag (8h) gefräst werden?

    Die Fläche, die das Team durchschnittlich an einem Tag fräsen kann, ist abhängig vom Estrich und den baulichen Gegebenheiten vor Ort. Im Schnitt sind es bis zu 120 m2 pro Tag (8h).

  • Wie lange dauern die Arbeiten?

    Die Dauer ist abhängig von der Größe der Fläche und der Qualität des Estrichs. Durchschnittlich können wir bis zu 120 m2 pro Tag (8h) fräsen.

Fräsgut und Entsorgung

  • Wieviel Säcke Fräsgut kommen bei 120 m2 zusammen?

    Ca. 14 - 15 Säcke.

  • Wie schwer sind die Säcke mit dem Fräsgut?

    Das Fräsgut wiegt ca. 4 kg pro m2. Das Gewicht ist abhängig von der gefrästen Fläche und von der Qualität (Dichte) des gefrästen Materials (Estrichs).

  • Wird das anfallende Fräsgut von den Monteuren mitgenommen?

    Nein, der Kunde/Auftraggeber ist für die Entsorgung des Fräsguts verantwortlich.

  • Wer entsorgt das Fräsgut?

    Das bei der Fräsung anfallende Fräsgut wird automatisch in Kunststoffsäcke abgefüllt und ist bauseits vom Kunden/Auftraggeber zu entsorgen.

  • Wie werden die Säcke mit dem Fräsgut entsorgt?

    Die Säcke mit dem Fräsgut müssen bauseits gemäß der jeweiligen Kreis- oder Landesverordnung (Bauschutt, etc.) entsorgt werden.

Folgearbeiten

  • Bieten Sie auch das Verschließen der Rohrleitungen an?

    Nein. Die Rohrleitungen sollten bauseits vom Kunden/Auftraggeber oder durch den Bodenleger verschlossen werden.

  • Wer verschließt die Frässchlitze/die gefräste Oberfläche?

    In der Regel der Bodenleger oder der Kunde/Auftraggeber.

  • Müssen die Frässchlitze auf jeden Fall verschlossen werden?

    Ja, die Frässchlitze müssen mit Fliesenkleber oder Spachtelmasse verschlossen werden, je nach geplantem Oberbelag.

  • Kann eine Entkopplungsmatte verlegt werden?

    Ja, die Verlegung einer Entkopplungsmatte ist möglich und ggfs. sogar notwendig in Abhängigkeit des geplanten Bodenbelags. Daher ist dies bauseits mit dem Bodenleger abzustimmen.

  • Kann man im Anschluss Holzfußboden verlegen?

    Ja, soweit dieser Holzfußboden „für Fußbodenheizungen geeignet“ ist! Hinweis: Die Belagsart sollte immer im Vorfeld bekannt sein und bei der Planung und Auslegung mit einfließen.

  • Kann man im Anschluss Vinylboden verlegen?

    Ja, jedoch ist dies vorher mit dem Bodenleger abzustimmen, da in der Regel vorher die Oberfläche egalisiert werden muss. Hinweis: Die Belagsart sollte immer im Vorfeld bekannt sein und bei der Planung und Auslegung mit einfließen.

  • Kann man im Anschluss Laminat verlegen?

    Ja, soweit dieses Laminat „für Fußbodenheizungen geeignet“ ist! Hinweis: Die Belagsart sollte immer im Vorfeld bekannt sein und bei der Planung und Auslegung mit einfließen.

Technik

  • Wie wird die Anlage geregelt? Raumregelung, Funk oder Kabel?

    Es gibt sowohl kabelgebundene als auch funkgesteuerte Raumregelungslösungen. Das EMPUR Produktprogramm bietet die passende Regelung für jeden Anspruch.

  • Welches Kabel muss zu den Raumthermostaten gelegt werden?

    Die Anzahl der Adern ist abhängig von den eingesetzten Raumreglern und Regelklemmleisten. Die Anschlussschraubklemmen eignen sich für max.1,5 mm² Kabelquerschnitt. Wir empfehlen ein Kabel mit min. 5 Adern.

  • Können wir verschiedene Fußbodenheizungssysteme kombinieren? (CUT-THERM mit Top Nopp mini 15 oder PUR-THERM Tackersystem)

    Ja, prinzipiell können verschiedene Systeme in einem Bauvorhaben kombiniert werden. Das benötigte System ist in Abhängigkeit von der geplanten Aufbauhöhe einsetzbar.

  • Wir haben keine Dämmung in der Bodenplatte. Wie hoch ist der Wärmeverlust, ist das zulässig?

    Dies ist im Einzelfall gem. GEG (Gebäudeenergiegesetz seit 1.11.2020) zu bewerten. Die vom Planer erstellten bautechnischen Nachweise des Wärmeschutzes oder der Energieeinsparung sind hier maßgeblich.

  • Geht es auch mit RTL-Ventilen?

    Ja, wenn sichergestellt ist, dass ein Heizkreis max. 80 m lang ist.

Verteiler

  • Wann muss der Verteiler gesetzt werden?

    Vor dem Beginn unserer Arbeiten muss der Heizkreisverteiler fertig montiert sein, damit die Heizrohre durch unser Team direkt an den Verteiler angeschlossen werden können.

  • Muss der Verteiler gesetzt werden, BEVOR die Fräsarbeiten beginnen?

    Ja, der Verteiler muss angeschlossen sein, BEVOR wir mit den Fräsarbeiten beginnen. Daher wird dieser üblicherweise vorab an den Heizungsbauer/Fachhandwerker verschickt.

  • Wo muss der Verteiler montiert werden? Geht das auch im Keller/unter der Kellerdecke?

    Der Verteiler sollte frei zugänglich sein und so montiert werden, dass die Heizrohre sicher angebunden werden können. Der Platz sollte vor Beginn der Fräsarbeiten definitiv feststehen, da bauseits entsprechende Durchbrüche zu erstellen sind.

  • Brauchen wir Strom am Heizkreisverteiler/an der Regelklemmleiste?

    Ja, für Regelklemmleiste, Stellantriebe und ggf. Pumpe am Verteiler wird ein Netzanschluss mit Wechselstrom  (1~/230 V/50 Hz) benötigt.

Vertrag

  • Gibt es eine minimale Raumgröße, ab der Sie erst zum Fräsen kommen?

    Auf Anfrage sind auch Raumgrößen kleiner 30 m2 realisierbar. In unserer Preistabelle sind Räume ab einer Hauptheizfläche von 40 m2 berücksichtigt.

  • Wie läuft die Beauftragung der Arbeiten ab?

    Die Leistung unseres Frästeams wird im dreistufigen Vertriebsweg abgewickelt. D.h. der Endkunde beauftragt in der Regel seinen Heizungsbauer/Fachhandwerker, der den Heizkreisverteiler montieren muss. Der Heizungsbauer/Fachhandwerker beauftragt uns über den zuständigen Großhandel.

  • Wird die Leistung direkt mit dem Bauherrn abgerechnet?

    Nein. Die Abrechnung erfolgt über den Heizungsbauer/Fachhandwerker bzw. den Großhandel. Die auf unserer Seite genannten Preise sind Endverbraucherpreise!

  • Was kostet die Flächenheizung als Frässystem pro m2?

    Bitte finden Sie hierzu unsere aktuelle Preistabellen unter dem Menüpunkt „Kosten“.

  • Machen Sie das selbst oder arbeiten Sie mit Subunternehmen?

    Vorrangig arbeiten wir mit eigenen Teams. Bei Bedarf stehen uns jedoch zusätzlich geschulte externe Fachfirmen zur Verfügung.

  • Liefern Sie auch die Ausgleichsmasse?

    Nein. Die Ausgleichsmasse ist bauseits zu organisieren und in den angegebenen Kosten nicht enthalten!